Fitness

Mein Gewichtsverlust – 11 kg in 6 Monaten abgenommen

15. Februar 2017
Hallo meine Lieben,

hier bin ich mal wieder – nach gut einem halben Jahr und ca. fünf verworfenen Blogposts versuche ich es nochmal. Also seid bitte nicht zu streng mit mir.
Heute soll es um meine Abnehmgeschichte gehen, denn viele von euch fragen mich in der letzten Zeit, wie ich das gemacht habe – wie ich in ca. 5 Monaten fast 11 kg abgenommen habe.
Zu aller erst möchte ich euch sagen, dass ich nicht von jetzt auf gleich gestartet bin – also eigentlich doch nämlich im August 2016 – aber es ist nicht das erste Mal, dass ich versuche abzunehmen und meinen Körper so zu formen, dass ich rundum zufrieden mit mir bin.
Ich habe schon öfter Abnehmversuche gestartet. Eigentlich immer wieder in regelmäßigen Abständen, seitdem ich 16 bin. Leider haben die kleinen Erfolge nie lange vorgehalten und das verlorene Gewicht war viel zu schnell wieder drauf. (Oh je – ich merke grad, dass ich das Thema nicht so kurz fassen kann wie ich gerne möchte… Aber abnehmen ist eine Sache, die bei jedem anders funktioniert und damit Ihr versteht, wie es bei mir dazu kam, ist es glaube ich ganz gut etwas Hintergrundwissen zu haben.)
Also beginnen wir mal vor ca. 2 1/2 Jahren.
Im Frühjahr-Sommer 2014 hatte ich
nämlich schon einmal so viel abgenommen wie heute – allerdings sehr ungesund und sogar ungewollt. Damals hatte sich bei mir (vermutlich durch das ewige Rauchen auf nüchternen Magen und die regelmäßige Einnahme von Ibuprophen) eine Entzündung im Verdauungstrakt gebildet , die am Ende dazu führte, dass mein Freund mich in einer Mainacht ins Krankenhaus bringen musste, weil ich vor Schmerzen nicht schlafen konnte. Ich kürze hier mal ab… ich glaube niemand von euch will sich vorstellen, was dort alles mit mir gemacht wurde. Am Ende (nach ca. 5 Tagen) entließ man mich auf jeden Fall mit der Diagnose Morbus Crohn (eine Anti-Immunerkrankung des Verdauungssystem). Heute vermute ich, dass es eine Fehldiagnose war, denn ich habe keinerlei Probleme mehr aber damals habe ich mir schon ganz schön Sorgen gemacht. So viele Sorgen, dass ich das Rauchen von jetzt auf gleich aufgab und die 8 Stangen Zigaretten, die ich gerade aus Griechenland mitgebracht hatte, verkaufte. Ich wurde also über Nacht vom „Ein-Bigpack-am-Tag-Raucher“ zum Nichtraucher! Und glaubt mir – das war nicht leicht!.
Naja, zurück zum Abnehmen… Nachdem ich mich durch den Nikotinentzug gequält hatte, dachte ich, ich könnte alles schaffen! Ich war so motiviert und war so begeistert von meiner Disziplin, dass ich nun auch noch abnehmen wollte und das obwohl ich durch die Geschichte mit meinem Magen sowieso schon ca. 6 kg verloren hatte. Damals schaffte ich es auf 51,9 kg runter (am 09.07.2014 – ich tracke mein Gewicht regelmäßig bei myfitnesspal-) bevor das große Fressen begann. Nachdem ich alle Tabletten, die mir verschrieben wurden absetzen durfte und sich mein Magen etwas beruhigt hatte, genoss ich es endlich wieder zu essen! Keine Schmerzen beim Schlucken, kein Blubberbauch und auch keine Schmerzen beim Verdauen! Und vor Allem keine Zigaretten mehr, die meinen Appetit hätten stoppen können. Und so ging es munter bergauf mit meinem Gewicht – bzw. bergab mit meiner Figur, bis ich am 06.10.2014 bei 62,7 kg angekommen war. Ja! Ich hatte 10,6 kg in nur 3 Monaten zugenommen. Wenn ich heute drüber nachdenke, frage ich mich, was ich in der Zwischenzeit alles gefressen haben muss.
Ihr seht also – es geht auch in die andere Richtung…
Nun zu meiner aktuellen Abnehmgeschichte: Das eben beschriebene, in 3 Monaten angefressene Gewicht schleppte ich bis zum Sommer 2016 mit mir rum. Klar schwankte es durch regelmäßige Abnehmversuche auch mal um 2-3 kg aber ich bin es bis dahin nicht wieder los geworden. Am meisten ärgerte es mich im Urlaub. Wie gerne hätte ich in der Dominikanischen Republik schöne Bilder am Strand im Bikini von mir gemacht, bei denen ich später stolz sein könnte sie Freunden zu zeigen. Aber ich war einfach unglücklich mit meinem   Körper. Doch bis zu meinem endgültigen Entschluss endlich etwas zu verändern sollte noch etwas Zeit vergehen. Klar habe ich auch in der Zwischenzeit immer mal wieder Zuhause ein Homeworkout gemacht habe ich konnte meine Finger einfach nicht von meinem geliebten Süßkram lassen. Im August, kurz nach unterm Roadtrip durch Italien, war ich dann bei über 63,9 kg angekommen. (Getrackt habe ich das übrigens nicht, weil es es nicht wahrhaben wollte aber ich habe kurz danach festgehalten, dass ich wieder 1,3 kg abgenommen hatte und bei  62,6 kg war). Das war für mich ein Schockmoment! Ich wollte abnehmen doch stattdessen knackte ich einen Rekord nach dem anderen – beim Zunehmen!!! Es musste sich etwas ändern!
Da ich mir am 05.07.2016 durch einen Sturz die Bänder im linken Fuß gerissen hatte, war es für mich super schwierig bei den Homeworkouts alle Übungen mitzumachen aber ich versuchte mein Bestes. Außerdem verbannte ich alle Süßigkeiten aus dem Haus! Denn was nicht da ist kann man auch nicht essen! Ich fing an immer und überall die gesündere/kalorienärmere Alternative zu wählen. Denn da  ich Vollzeit arbeite und wir bei der Arbeit keine Küche haben, esse ich Mittags immer außer Haus. Ich bestellte mir also lieber mal einen Salat statt einer Pizza, lieber einen Burger ohne Brot und dafür mit Salat außen herum und lieber mal 6 Stücke Sushi, die ich wirklich mag als das Sushi-Set mit 12 Teilen. So konnte ich zwar mit Freunden und Kollegen essen gehen fühlte mich aber trotzdem danach gut und wusste, dass ich durch mein Abendessen eben noch genau das Ergänzen konnte, was ich für den Tag noch brauchte. Abends machte ich mir und meinem Freund dann das, worauf wir hunger hatten. Versuchte dabei aber auch darauf zu achten, dass das Essen Nährstoff- aber nicht zu kalorienreich war. Zum Beispiel Kartoffeln mit Kräuterquark, Schwarzbrot mir Spiegelei, Hähnchenbrust mit Gemüse oder Schlemmerfillet.
 
Abnehmen Vorher/Nachher, Über 10 kg abnehmen, Idealgewicht, Diät, Bikini, Bikinifigur
Man kann also sagen: Ich zähle Kalorien! Ich tracke eigentlich niemals mein gesamtes Essen aber ich weiß immer wie viele kcal mein Essen in etwa hat. Und wenn ich mal keine Ahnung habe wie viele Kalorien ein Lebensmittel hat, dann suche ich es eben bei myfitnesspal. Da habe ich eigentlich bisher alles gefunden und wenn es mal um ein ganzes Gericht geht, findet man dort immer ähnlich Speisen an denen man sich orientieren kann.  Für mich ist das die beste Lösung. Durch das Kalorien zählen kann ich alles in Maßen essen. Ich muss auf nichts verzichten. Wenn ich richtig Bock drauf habe esse ich auch Pizza oder Schokolade aber ich habe immer im Hinterkopf wie viele Kalorien das ganze hat  und ob ich in den nächsten Tagen dafür eventuell sogar etwas mehr Sport machen muss. Die Menge macht das Gift! So wenig wie ein Apfel euch schlank macht so wenig wird euch auch ein Stück Kuchen fett machen. Und eben aus diesem Grund zähle ich Kalorien bzw. habe meine Kalorienbilanz im Blick. Klar ist es trotzdem manchmal schwierig nur ein Stück Schokolade oder nur ein Stück Pizza zu essen aber da muss man sich einfach ein bisschen zusammen reißen. Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder machen.
Genauso ist es mit dem Sport! Klar kostet es Überwindung nach einem 9-Stunden-Tag im Büro sich nicht auf Sofa zu legen sondern nochmal loszugehen und nochmal eine Stunde Sport zu machen. Aber es zahlt sich aus!
 
Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach: Ihr schaut wie viele Kcal ihr zu euch nehmen dürft um euer Wunschgewicht zu erreichen (es gibt wirklich hunderte Seiten im Internet aber ich hab das alles mit myfitnesspal gemacht) und das ist euer Ausgangswert, den ihr nicht zu oft übersteigen solltet. In der App könnt ihr dann natürlich noch eure Schritte zählen lassen, was zu einer Erhöhung der Kalorien, die ihr essen dürft führt. Zudem könnt ihr auch noch euren Sport eintragen, wodurch ihr euch auch locker nochmal einen kleinen Cheat verdienen könnt. Natürlich ist es auch wichtig, dass ihr schaut, dass ihr eure –sagen wir mal 1500 kcal- nicht ausschließlich durch schlechte Fette und Zucker zu euch nehmt aber abnehmen würdet ihr selbst dann. Denn wenn euer Körper einfach weniger bekommt als er benötigt, holt er sich die Energie aus euren Fettreserven und diese werden kleiner.
 
Abnehmen Vorher/Nachher, Über 10 kg abnehmen, Idealgewicht, Diät, Bikini, Bikinifigur Jetzt noch zum Sport. Wie ihr im Absatz hierüber lesen konntet ist Sport nicht zwingend notwendig um abzunehmen aber mir geht es besser, wenn ich Sport gemacht habe. Ich fühle mich danach gut und habe das Gefühl, dass ich etwas für mich getan habe. Zur Zeit  ist der Crosstrainer mein bester Freund aber bis vor ca. einem Monat habe ich jeden zweiten Tag Krafttraining mit meinem Freund gemacht. Ein Mix aus beidem ist sicherlich das Beste aber da ich will, dass mir der Sport weiterhin Spaß macht, möchte ich mich zu nichts zwingen. Ich mache einfach das worauf ich Lust habe. Ob das nun Krafttraining, Cardio oder auch ein Kurs ist, ist mir nicht so wichtig. Solange ich weiter Erfolge sehe, bin ich der Meinung, dass ich alles richtig gemacht habe.
Laut BMI liege ich mittlerweile im Idealgewicht – ich persönlich würde aber gerne noch etwas an den Oberschenkeln abnehmen.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen aber solltet ihr doch Fragen haben schreibt mich einfach an. Egal ob hier in den Kommentaren, auf Instagram oder auf Snapchat. Ich beantworte euch gerne alle Fragen.
 
xo Sarieh

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  1. Erstmal Glückwunsch 🙂
    Mit Disziplin und Spaß abzunehmen ist wünschens- und beneidenswert und hat ein großes Lob verdient. Ich tu mich bei der Disziplin schwer – wenn es schmeckt ess ich auch einfach deshalb und auf mein Sättigungsgefühl hör ich schon so lange nicht mehr, dass ich gar nicht weiß, ob ich noch eins habe.
    Man spricht hier allerdings von ganz anderen Dimensionen: Das was für dich der Rekord war ist mein Ziel, denn ich bin bei *flüster* 137kg. Ja ich weiß.. Über die Jahre kam mehr und mehr, das ist aktuell auch mein negativer Rekord. Ich würde es gerne machen wie du, habs auch mit so einer App und kalorienzählen versucht, naja, 2-3 Wochen denke ich ^^“ Da hab ich glaub ich 6kg abgenommen, aber fast nur Konserven und sowas gegessen, weil ich nicht viel Geld hatte und kein Plan vom Kochen bzw weil 45kcal/100ml gut klang.
    Dazu dann aber auch keinen Sport, weil ich vorbelastet bin was meine Füße angeht, also nicht mal eben joggen könnte und das Fitnessstudio ebenfalls finanziell kein Thema war. Habe auch Magenprobleme, hatte Geschwür und Entzündung, ist angeblich weg, schmerzt aber immer noch. Klasse -.-

    Was ich jetzt vorhabe: Magenverkleinerung. Ich hoffe das wird was ..
    Aber – was viele nicht wissen – auch das ist Arbeit und ich werde ebenfalls auf das alles achten müssen. Dabei brauch ich auch Motivation und zu lesen wie sich andere damit tun, Tipps geben, von ihren Erfolgen und Misserfolgen und auch ihren Gefühlen dazu schreiben, hilft dabei. Gleichzeitig will ich auch mit dem Rauchen aufhören, oh mann das kann ja heiter werden.
    Lange Rede kurzer Sinn: Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann 70-80kg so loszuwerden wie du, motiviert es trotzdem 😉
    Viel Erfolg

  2. Sehr guter Beitrag. Ich habe mir dieses App mal heruntergeladen. Will auch wieder zum Sport denn das Studio ist bei mir um die Ecke und ich bin seit Juli nicht dort gewesen. Ich denke auch es genügt schon ein bisschen die Kalorien zu kennen die in den Lebensmitteln sind. Hat mich mich inspiriert Dein Beitrag. Mal sehen ob die sechs Kilo schaffe abzunehmen die ich abnehmen will.

    Liebe Grüsse

    Sandra

    http://www.fashionsandrina.com

  3. Toller Beitrag! Und es klingt dennoch alles so leicht, wenn man es liest. Ich kenne das Leiden nur zu gut! Letztes Jahr erst 15kg abgenommen und dann wieder 10kg drauf bekommen – jippieh… nicht! Ich bin nun auch 5-7x die Woche beim Sport nur hapert’s noch beim Essen – es schmeckt einfach alles zu lecker 🙁 ich werde es nun mal mit WW versuchen, sooo viele bei Instagram und sogar zwei aus meinem Büro haben damit super abgenommen, also wieso nicht auch bei mir?! 😀

    Liebste Grüße Moni
    http://www.monis-paradise.blogspot.de

  4. Wow Respekt !!! Finde toll wie du das gemeistert hast !!! Mir geht es ähnlich … habe in einem Jahr über 10kg zugenommen *schrecklich und es ist für mich besonders schwer es wieder wegzubekommen … Problen ich habe eine 40 Stunden Arbeitswoche und ich studiere abends fast jeden Tag von halb 6 bis ca 10 (manchmal sogar samstags 🙄) und sonntags ist zum ‚lernen‘ da … also leider viel zu wenig Zeit und auch Motivation um ein workout einzubinden … hat jemand Tipps für mich ?

    Liebe Grüße
    Kathy

    1. Hey liebe Kathy, vielen Dank für dein Feedback 😘 eine 40-Stunden-Woche habe ich auch aber neben bei noch ein Studium? Wow RESPEKT!🙌🏼 Also ich habe immer gerne die „30-days-shred-workouts“ gemacht, wenn ich wenig Zeit hatte und nur zuhause war. Die dauern 25 Minuten, sind sehr effektiv und du brauchst keine zusätzlichen Geräte 🙌🏼 die findest du einfach bei YouTube 😘

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